Geografie
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700 km südwestlich der Südspitze Indiens liegt ein Unterwassergebirge, dessen höchste Erhebungen sich aus dem hier in 2000 m Tiefe liegenden
Meersegrund bis knapp unter die Wasseroberfläche erheben. Die Bergspitzen bilden die Basis der 14 Groß- und zwölf Kleinatolle
der Malediven sowie der nördlichen Lakkadiven, die zum Staatsgebiet Indiens gehören. Das nördlichste der 26 maledivischen Atolle (Ihavandhippolhu)
liegt auf der Höhe der Südspitze Indiens, das südlichste (Addoo) nicht ganz 1 ° südlich des Äquators. Die Nord-Süd-Ausdehnung
der Malediven beträgt 800 km, die Ost-West -Ausdehnung an der breitesten Stelle 130 km. Dazwischen liegen 1190 Inseln, die über
ein Minimun an Vegetation verfügen. Die weiteren unzähligen Sandbänke ohne Pflanzenbewuchs werden nicht als Inseln
bezeichnet.
Kuredu
Kuredu gehört zum Lhaviyani - Atoll und ist durch den breiten Kaashidoo Bodu Kanal vom Nordmale-Atoll getrennt. Es ist besonders bei
Tauchern schon lange bekannt. Das mit 20 x 30 km mittelgroße Atoll hat etwa 7000 Einwohner auf nur vier (von insgesamt 59) bewohnten
Inseln. Am Nordrand dieses Atolls liegt die Insel Kuredu, die häufig von passionierten Tauchern aus Deutschland, österreich und der
Schweiz besucht wird. Die Tourismusinsel liegt an der Nordspitze des Atolls, die bewohnten und dicht besiedelten Fischerinseln
schließen sich im Südwesten an und sind von Kuredu aus in Tagesausflügen zu besuchen.
Die Insel Kuredu selbst ist 1, 5 Kilometer lang und ca. 200 m breit. Eine gemütliche Umrundung der Insel sollte besser bei Niedrigwasser
erfolgen und dauert ca. ungefähr eine Stunde.
*Quelle: Därr, Wolfgang: "Malediven" DUMONT Reisetaschenbuch
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